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Praxiswissen zu Testing, Optimierung und Landingpage


Dienstag, 24. November 2009

Testergebnis-Sharing: Uploadportal für Testergebnisse und Testquiz-Journal

Bisher gab es mit Marketing Experiments vor allem einen Anbieter der systematisch Test-Ergebnisse präsentiert. In letzter Zeit jedoch kommen weitere Angebote in diesem Segment im Web auf:

abtest-com-testland-blog ABtests.com – Uploadportal für Testergebnisse
Dieses Portal hat sich zum Ziel gesetzt, so etwas wie das flickr der Testergebnisse zu werden. Jeder kann seine Testergebnisse bescchreiben, hochladen und andere können die eingestellten Testergebnisse dann mit Kommentaren beurteilen. Jeder eingestellte Test ist auch Kategorisiert z.B. nach homepage, pricing page, landing page, sign-up page oder product page. Auf der Startseite wird der jeweils zuletzt eingestellte Test mit der Steigerungsrate der Gewinner Variante präsentiert.

which-test-won-testland-blog Which test won – Quiz mit Tests
Eine Journal mit Testquiz-Prinzip: Wöchentlich wechselnd werden zu einem Test Variante A und B präsentiert. Nach einer Abstimung für A oder B sieht man die Abstimmungsergebnisse, sowie eine Beschreibung der Testresultate. Kommt ein neues Quiz, wandert das bisherige ins Archiv und kann dann leider nur noch zum Teil eingesehen werden.

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Mittwoch, 09. September 2009

Die nächsten 25 Dinge die man vermeiden sollte um User nicht zu verärgern…

Nach etwas Funkstille und den ersten 25 Usability-Bremsen, geht es nun weiter mit den nächsten 25 Dingen, die man vermeiden sollte um Webseiten-Besucher nicht zu verägern:

26.  Links die nicht blau oder unterlegt sind – Vielleicht ist es etwas altmodisch aber unterstrichener und/oder blauer Text wird immer eindeutig als Link wahrgenommen. Die größten Websites der Welt wie z.B. amazon oder google nutzen Blau also macht es Sinn, sich an einen solchen ungeschriebenen Standard zu halten.

27. Links die nicht kastanienbraun sind (nach dem Klick) – Oder eine andere Farbe, die eindeutig signalisiert “dieser Link wurde bereits angeklickt”. Natürlich gilt dies nicht innerhalb der Navigation.

28. Links oder rechts positionierte Webauftritte – “Positioniere den Webauftritt zentriert oder trage das Risiko etwas amateurhaft zu wirken.” Ok, dieser Punkt ist eher in der Ruprik Website-Feng-Shui einzuordnen.

29. PDF´s – PDF´s sind heutzutage besser den aber häufig werden diese für Pressemitteilungen oder andere textlastigen Dokumente verwendet, die nicht danach verlangen als PDF angeboten zu werden. Zusätzlich gehört es zur guten Art auch genau zu beschreiben was einem bei dem PDF-Inhalt erwartet.

30. Produktseiten mit schlechten Bildern - Eine Auswahl an brillianten Bilder erzählt sehr viel über das Produkt und gibt die notwendigen Kaufanreize. E-Shop-Betreiber sollten die Möglichkeiten der Darstellungsvielfalt z.B. auch professionelle Videoansichten aktiv nutzen, das hilft zu verkaufen.

31. Produktseiten ohne Schlüsselinformationen – Warum wird man vielfach dazu genötigt, die Warenkorbansicht aufzurufen um herauszufinden, wie die Lieferbedingungen und wie hoch die Versandkosten sind?

32. Logos die nicht mit der Startseite verlinkt sind – Logoverlinkung zur home ist Standard und wird mittlerweile als gegeben vorausgesetzt.

33. Bilder die nach Klick nur eine Seite mit dem gleichen Bild zeigen – Ist in gewisser weise sinnlos. Es scheint als ob manche Content Management Systeme dies aus der Default-Einstellung heraus machen.

34. Schriftarten – Ausgefallene Typos tragen nicht gerade zur Vertrauensbildung bei.

35. Unsinnige Werbeslogans und zugehöriges Material - Der User möchte einfach nur erfahren, was die Firma macht und kein verschwafeltes, nebulöses Marketingblabla lesen, das keine Antworten liefert.

36. Schlechte 404-Seiten – Egal ob der User oder das System den 404-Fehler hervorgerufen haben, eine individuelle 404-Seite mit Kontaktlink, Sitemap und Suche hilft weiter und zeugt von Hilfsbereitschaft und gutem Servicegedanken.

37. Weisser Text auf schwarzem Untergrund … ab und zu – Weiß auf Schwarz kann im richtigen Kontext passen und elegant wirken aber dies macht keinen Sinn auf textlastigen Seiten.

38. Times New Roman – Eine persönliche Meinung, aber es gibt besser Schriftarten fürs Web, meiner Meinung nach lassen sich serifenlose Schriftten am Bildschirm besser lesen.

39. Layout-Wirrwarr - Die besten Webseiten haben einen großartige Typografie und eine feines Gespür für die Balance zwischen Farben, Inhalt und Weißraum.

40. Registrierungspflicht für den Kaufabschluss – Es mag bei einigen Websites Sinn machen aber es sollte dem User freigestellt werden, ob er seinen Einkauf mit der Anlage eines Logins ausführt oder nur mit dem einmaligen Ausfüllen der notwendigen Bestelldaten.

41. Nicht auf Lager… oder doch? – Wenn etwas nicht auf Lager ist, dann bitte klar darauf aufmerksam machen und anstatt der Möglichkeit es zu bestellen lieber eine Benachrichtigungs-Funktion anbieten, die einen per Email oder SMS informiert, wenn die Ware wieder auf Lager ist.

42. Wähle ein Passwort, irgendein Passwort aber nicht dieses – Wenn es gewünscht ist, dass das Passwort Zahlen enthalten oder mindestens 6 Zeichen lang sein soll, dann bitte vor der Eingabe darauf hinweisen und nicht erst nach der Eingabe einen Fehler ausgeben.

43. Verifiziert durch VISA - Es ist klar, dass Banken und E-Shop-Betreiber dies wünschen, aber es stört und ist ein weiterer Schritt im Bestellprozess. Gerade bei wiederkehrenden Käufern sollte die Erstprüfung für eine gewisse Zeit ausreichen und den treuen Kunden somit einen Schritt weniger abverlangen.

44. Rechnungs vs. Lieferadresse – Viele Nutzer möchten auch die Möglichkeit sich die Bestellung ins Büro schicken zu lassen. Dieser Wunsch sollte als Wahloption zwischen unterschiedlicher Rechnungs- und Lieferadresse berücksichtigt werden.

45. Unkonventionelle Navigation – Warum das Rad neu erfinden, wenn es etablierte und gute Standards gibt, die mittlerweile zu Konventionen auf der Nutzerseite geworden sind. Wir sind alle offen für Innovationen aber nicht wenn es um reine Flashnavigationen, ein undurchsichtige Spinnen-Netz-Navigation, unbekannte Vergrößerungsbefehle oder unklare Möglichkeiten der Vor- und Zurück-Navigation geht.

46. Alle Farben des Regenbogens und ein paar mehr – Es ist besser das Farbangebot auf ein überschaubares Maß zu beschränken, weniger ist hier mehr.

47. Keine Kommentarmöglichkeit (in Blogs) – Die Kommentierung hat sich im Web etabliert und gehört dazu, sieh zu beschneiden zeigt, dass die Instrumente und das Vernetzungsprinzip noch nicht ganz verstanden wurden. Was viele “Abschneider” dabei vergessen, der Kommentar sucht sich seinen Weg und erscheint dann gern an andere Stelle. Woanders zu reagieren ist immer viel schwieriger, abgesehen davon es überhaupt mit zu bekommen.

48. Wo ist mein Kommentar – Es ist eine Sache die Kommentarfunktion anzubieten, die andere ist es diese auch zu veröffentlichen – nur dann macht das Ganze einen Sinn.

49. Bookmark Übermaß – Danke, aber es besteht kein Bedarf die Webseite in jedem Social-Media-Dienst dieser Welt zu bookmarken und dies auch direkt anzubieten. Ein Button mit “Diesen Artikel weiterempfehlen” reicht.

50. Rücksichtlose Timeouts – Auf der halben Strecke beim Ausfüllen eines Formulars entsteht plötzlich der Bedarf die gewünschte Eingabeinformation erst zu suchen wie z.B. eine Kundennummer oder ähnliches. Man verbringt fünf Minuten mit der Recherche im Gmail-Account, unter dem Bett oder sonstwo. Nur um danach frustriert einen Timout zu erhalten. Es sollte immer eine Verzögerung bei der Eingabe mitberücksichtigt werden.

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Dienstag, 31. März 2009

Welche 50 Dinge man vermeiden sollte um User nicht zu verägern… – Teil 1

Durch einen Hinweis bin ich auf eine interessante Liste von 50 Usability-Aspekten gestoßen, die Nutzer im Web verägern. Umgekehrt gedacht, kann wer sich die Liste zu herzen nimmt auch seine Landing Page, Website oder Shop damit optimieren. Hier mal die ersten 25 Aspekte:

  1. Automatischer Start – Multimedia Dateien die automatische Starten wie Sounds, Videos usw.
  2. Interstitials – Anzeigen die eine ganze Website füllen und häufig zwischen einem Seitenwechsel eingesetzt werden z.B. bei längeren Artikeln
  3. AdSense Überladung – Angebote, die durch AdSense Anzeigen so störend überladen sind, dass der eigentliche Inhalte gesucht werden muss bzw. kaum erfassbar ist
  4. Banner Überladung – Überladung einer Seite mit Banner, so dass beispielsweise erstmal heruntergescrollt werden muss um den eigentliche Inhalt einer Seite zu finden
  5. Pop-ups – Fenster die automatisch unaufgefordert sich störend und den Inhalt verdeckend über die aufgerufene Seite legen
  6. Verdeckende Rollover-Navigation – Rollover Navigation, welche sich so ausrollt, dass die anderen Navigationen überdeckt werden
  7. Angetäuschte Weißfläche – die in wirklich eine versteckten Link zu Werbung etc. trägt
  8. Über Seiten verteilte Artikel – die es erfordern ständig weiterzublättern um den Artikel zu lesen und somit den Lesefluss unterbrechen, dem Anbieter aber zahlreiche an Werbeplatzierer abrechenbare Pageimpressions bringt
  9. Umfrage Pop-ups – Pop-Up-Fenster, die genau dann sich über einen Artikel legen, wenn man begonnen hat zu lesen
  10. Unterstrichene Links, die auf Werbung verweisen – Links in einem Artikel die nicht inhaltlich Verlinkung sondern nur werblich
  11. Zu kleine Formularfelder – Formularfelder die nicht ausreichend groß sind, um die geforderten Angaben so einzutragen, dass man auch komplett sieht was gerade eingetippt wird
  12. Nicht auffindebare Login/Logout´s – Login/Logout Navigation, die so platziert ist, dass sich nicht von jeder Seite aus direkt auffindbar ist
  13. Captchas die nicht funktionieren – Nicht funktionierende Sicherheits-Eingaben von z.B. in Bildform angezeigter Buchstabekombination bei Registrierungen, die ein Formularmissbrauch verhindern sollen
  14. Unfilterbare Suchergebnisse – Suchergebnisse, die nicht durch wählbare Kriterien, weiter gefiltert werden können, besonders wichtig im E-Commerce bei der Produktsuche
  15. Abgeschaltetete „Zurück“- Funtion – Website die Probleme verursachen, wenn der Zurück-Button des Browsers benutzt werden bzw. die Zurück-Funktion unterdrücken/abschalten
  16. Flash-Voraussetzung – Website, die sich ohne Flash-Plugin nicht bedienen lassen. Damit sind diese Beispielsweise für alle iPhone Nutzer derzeit schonmal nicht nutzbar
  17. Keine Verlinkung – Artikel, die zwar eine URL erwähnen diese aber nicht gleich verlinken
  18. Knifflige Dropdowns – die sich schwer bedienen lassen oder bei abgeschaltetem Java-Script keine Alternativnavigation bieten
  19. Langsam ladende Webseiten – Webseiten, die ein Abbrechen durch ewig lange Ladezeiten herausfordern
  20. Schwierig lesbarer Text – schlecht oder fast nicht lesbarer Text durch falsche Schriftarten, Schriftfarben, fehlender Kontrast oder falsche Formatierungen
  21. Unendliche Absätze – Als Daumenregel empfiehlt es sich nicht mehr wie 4 Zeilen pro Absatz und wenn möglich pro Satz ein Gedanke/Idee. Den Blickverlauf verbessern außerdem farblich unterlegte Schlüsselbegriffe.
  22. Fehlende oder verwirrende Dankes-Seiten – Fehlende Dankesseiten nach einem Kauf oder einer Registrierung, werfen die Frage auf, ob die Interaktion auch tatsächliche funktioniert oder stattgefunden hat.
  23. Versteckte Telefonnummern – Keinerlei Angabe von Telefonnummern und damit die Möglichkeit der Kontaktaufnahme außerhalb des Webs unterbunden wird (z.B. Einsparung von Callcenter-Kosten)
  24. Endloser Kündigungsprozess – Vielfaches Nachfragen bei einem Kündigungsprozess (Sind Sie Sicher? Sind Sie wirklich sicher, dass Sie kündigen wollen? usw.) und Pflichtausfüllen von Kündigungsgründen (Bitte helfen Sie uns unseren Service zu verbessern und beantworten Sie folgende Fragen…)
  25. Undurchdachte Formulare – Formulare die so schwer und unangenehm zu bedienen sind, dass man froh ist, wenn man es am Ende einigermaßen geschafft hat.

Im zweiten Teil, der die nächsten Tage folgt gibt es dann die weiteren 25, sowie einige von mir ergänzten Punkte.

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Donnerstag, 25. September 2008

Mit einer Überschrifts-Systematik mehr Erfolg mit den Landing Pages

In den letzten Wochen führte Marketing Experiments zwei sehr interessante Webinars (Internetvortrag mit begleitender Telefonkonferenz) zum Thema Überschriften und Landing Page Optimierung durch. Der dortige Vorschlag mit einer Dreiersystematik die Headlines zu verbessern, finde ich sehr gut und möchte ich gerne nachfolgend in eigener Interpretation und entsprechenden Ergänzungen weitergeben:

Dreiersystematik bei Überschriften
Ziel einer guten Überschrift auf einer Landingpage ist nicht der Verkauf, sondern die Kontaktaufnahme und die Verbindung mit dem Leser. Die Headline erfüllt somit die Aufgabe Aufmerksamkeit zu erzeugen und den Seitenbetrachter dazu zubringen weiter zu lesen und zwar in folgender Dreisystematik:

  1. Hauptüberschrift zieht den Leser in die nächste Zeile (optimalerweise zur Unterüberschrift)
  2. Die Unterüberschrift verbindet den Leser mit dem ersten Textabschnitt
  3. Der erste Textabschnitt führt dann den Leser in die Tiefe des Angebots ein

Die Überschrift stoppt damit den Seitenbetrachter  vom weitersurfen und bringt ihn dazu sich mit der Seite zu befassen. Die zweite Überschrift hilft quasi als Brücke den Leser weiter zu kanalisieren und schließlich in den ersten Textabschnitt zu führen.

Zwei Dimensionen steuern das Verhalten des Lesers
Es gibt hierbei zwei wesentliche Dimensionen die das Verhalten des Lesers beinflussen:

  • Relevanz – Die Seite bzw. das Angebot trifft die Bedürfnisse des Lesers
  • Dringlichkeit – Beim Leser wird der Drang geweckt, jetzt zu Handeln und sich somit tiefer mit dem Angebot zu beschäftigen

Drei Merkmale einer guten Überschrift
Ein Überschrift von guter Qualität ist von drei Merkmalen geprägt:

  • Klarheit – Die Überschrift auf der Landing Page beantwortet direkt und schnell die Fragen “Wo bin ich hier?” und “Was kann ich hier machen?”
  • Relevanz – Der Leser kann erkennen, das das was später folgt für ihn interssant ist bzw. ihn betrifft. Es wird also die Frage beantwortet “Ist das was für mich?”
  • Vertrauen – Jeder Nutzer wird täglich mit Tonnen von Marketingbotschaften bombadiert, somit wird vertrauen zum Absender ein wichtiges Unterscheidungskriterium. Es geht hierbei um Fragen wie “Wer schreibt hier?”, “Kann ich dem Absender vertrauen?”

Erfolgsschlüssel innerer Dialog
Letzendlich findet  – genau wie es Dr. Vögele mit seiner Dialogmethode für Briefe erarbeitet hat – auch bei einer Landing Page ein innerer Dialog statt. Somit macht es aus meiner Sicht auch Sinn sich für die Landing Page Optimierung mit dieser Dialogmethode zu befassen. Achten Sie für Ihre Landing Page Optimierung entsprechend darauf, schon mit den Überschriften die ersten zentralen Fragen die beim Leser im inneren Dialog auftauchen wie z.B. “Wo bin ich hier?”, “Wer bietet hier was an?” oder “Was kann ich hier machen?” klar und in einer ausreichenden Relevenz für die angestrebte Zielgruppe zu beantworten.

Dialogmethode vertiefen mit Buchlektüre

  Auch wenn das Buch schon in 12. Auflage vorliegt und keine wirkliche Aktualisierung erfahren hat, ist es trotzdem ein absolutes Standardwerk für die Thematik innerer Dialog. Es ist auch sehr sachlich geschrieben und deshalb nicht gerade die leichteste Kost. Allerdings gibt es meiner Kenntnis nach derzeit kein Buch, das die Thematik so grundlegend und umfassend aufbereitet beschreibt.

Wenn es doch etwas neueres, moderner und leichter aufbereitetes zum Thema geben sollte, freue mich über entsprechende Kommentar-hinweise und werde diese auch gerne aufgreifen.

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Dienstag, 26. August 2008

10 gratis Tipps zur Vertrauensbildung auf Landing Pages oder anderer Internetseiten

Vor kurzem tickerte mal wieder ein neuer Datenschutzskandal durch die Nachrichten: Datenschutzskandal um CDs mit 17.000 persönlichen Datensätzen  Meldungen wie diese verstärken die bereits stark vorhandene Unsicherheit in der Datenweitergabe im Internet. Sei es beim Ausfüllen eines Bestellformulares auf einer Landing Page oder der Eingabe der persönlichen Daten für die Registrierung eines Nutzerkontos. Die Dateneingabe ist zentrales Thema der Interaktivität im Netz und überall present.  Vertrauen ist deshalb aus meiner Sicht ein zentrales Thema für alle Anbieter im Web mit Ihren potentiellen oder neuen Kunden in Kontakt treten wollen wie z.B. bei transaktionsbasierten Landingpages.

Warum stellt das Internet besondere Herausforderungen an das Thema Vertrauen?

  • Das Internet wirkt anonym. Hier findet eine Kommunikation zwischen Mensch und Maschine statt
  • Das Web ist ortsungebunden, Absender und Beteiligte können überall auf der Welt und damit auch an Orten sein, die eine Rechtsdurchsetzung schwierig oder gar unmöglich machen
  • Berichte von zerstörten Festplatten durch Viren und Hackerangriffen tauchen immer wieder auf und verstärken die Unsicherheit
  • Spam und Phishing untermauern Unsicherheitsgefühle. Hier werden Nachrichten und unseriöse Informationen zugestellt werden, welche nicht angefordert wurden. Dabei stellt sich jedem natürlich die Herkunfstfrage und hiermit verbunden die Vermutung das einmal weitergegebene Daten unberechtigt an Dritte gelangt sind
  • Meldungen von geprellten Ebaykäufern erzeugen den Eindruck, dass Transaktionen im Internet mit einem hohen Risiko verbunden sind

Welche Vertrauensbildende Maßnahmen können Sie als Websitebetreiber ergreifen?
Wichtigste Grundvoraussetzung ist es aus meiner Sicht, sich erstmal in die Rolle des potentiellen Käufers / Bestellers / Registranten etc. hineinzudenken.  Fragen Sie sich: Mit welchen Transaktions-Ängsten könnten sich meine potentielle Kunden beschäftigen? Wie könnte ich diesen direkt von vornherein begegnen z.B. auf meiner Landing Page adressieren oder die Unsicherheit anderweitig nehmen?

Ich habe einmal für Sie 10 Tipps zusammengetragen, wie Sie auf Ihrer Landingpage oder anderen Internetseiten mehr Vertrauen aufbauen können:

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