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Praxiswissen zu Testing, Optimierung und Landingpage


Mittwoch, 30. September 2009

E-Commerce Verantwortliche aufgepasst: interessante Fachveranstaltung am 06. Oktober 2009

Optimierung macht sich immer bezahlt. Aber gerade im E-Commerce schlägt sich das direkt in Cent und Euro nieder. Deshalb ist in diesem Bereich auch der Anreiz besonders groß, sich stetig über aktuelle Entwicklungen, Best-Practices und Trends zu informieren.

Eine gute Möglichkeite hierzu bietet das 16. EC-Forum mit folgenden Eckdaten:

Titel: “Online-Handel in Deutschland – Was war, was ist, was wird?”
Datum: 06. Oktober 2009
Ort: Köln
Zeit: Beginn 10 Uhr – Ganztagesveranstaltung (Ende ca. 18 Uhr)

Ausrichter ist das E-Commerce Center Handel (ECC) aus Köln. Im Rahmen seines 10 Jährigen Jubiläums hat das ECC für diese Veranstaltung unterschiedlichste, renommierte Experten für Vorträge und Diskussionsrunden gewinnen können. So sind beispielsweise seitens der E-Commerce Anbieter Vertreter von otto.de, koffer24.de oder auch reifenDirekt.de zugegen.

Aus der Optimierungs-Sicht sind die geplanten Vorträge “Vision – Strategie – Business. Erfolgsfaktoren im eBusiness” und “Mit dem optimierten Webshop zum Erfolg” besonders interessant. Aber auch die weiteren Programmpunkte bieten interessante Inhalte. Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung des Programms:

  • Keynote: Wie der Online-Handel Vertriebsstrukturen ändert
  • Vortrag: Vision – Strategie – Business. Erfolgsfaktoren im eBusiness
  • Diskussion: Alles online oder was? Der Handel der Zukunft
  • Vortrag: Zwischen Preisdruck und Professionalisierungszwang – Online-Shops in der Falle?
  • Vortrag: Digitalisierung der Endkommunikation – Konsequenzen und Lösungsansätze
  • Diskussion: Die Prozesse im Griff – Anforderungen des Online-Handels an den Händler
  • Vortrag: E-Payment: Erfolgsfaktor im E-Commerce
  • Vortrag: Mobile-Shopping – Wie der E-Commerce mobil wird
  • Vortrag: Mit dem optimierten Webshop zum Erfolg
  • Diskussion: Online erfolgreich – Chance für den Mittelstand?

Ich habe die Teilnahme am 16. EC-Forum fest eingeplant und werde anschließend hier im Testland-Blog über die Vorträge und Diskussionen berichten.

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Sonntag, 27. September 2009

dmexco Messefazit – Analyseanbieter rüsten mit Testingtools nach, Social Media und Internet 2020

Gerade mal 3 Tage ist es hier, das schloss die dmexco-Messe – die Nachfolgeveranstaltung der OMD – in Köln ihre Pforten. An beiden Veranstaltungstagen habe ich mich vor allem im Anbieterbereich von Testing-Lösungen umgesehen, Social Media und Internetzukunftsvorträgen gelauscht und ziehe hier meine persönliche Bilanz zur dmexco 2009 bzw. hier folgt der Testland-Blog Messeschlussbericht:


Webanalyse Anbieter rüsten mit Testingtools und externen Auswertungen nach
-  Der Messebesuch zeigte ganz deutlich, dass verschiedene Webanalyse Anbieter mit Testing-Tools nachrüsten. Ein weiterer Trend – der sich in den Gesprächen und Demos zeigte – ist die Integration von externen Daten.  So bietet beispielsweise Webtrekk die Anknüpfung von Wetterdaten an oder Webtrends hat mit “Sozial Measurement” ein eigenes Produkt zur Analyse der Blogosphäre und Co. am Start. Eine ausführliche Betrachtung, welche der Analyse-Anbieter neu mit Testingtools auf dem Markt eingetreten sind, habe ich im AddSugar Blog vorgenommen.

Social Media Monitoring, Social Media im Wahlkampf und das Internet 2020 – Neben dem Besuch der Testingtool-Anbieter habe ich auch zwei Vorträgen zum Social Media und einer Abhandlung zum Internet 2020 gelauscht. Gerne hätte ich auf die Vortragsslides verlinkt aber eine Anfrage beim Verantwortlichen für das Kongress- und Rahmenprogramm bzgl. Onlineabruf der Vortrags-Slides blieb bis heute leider ohne Reaktion. Deshalb hier einige Highlights aus den Vorträgen, die bei mir hängen geblieben sind:

Social Media Measuring
Alex Wunschel referierte im Speakers Corner darüber wie wichtig es ist, dass Social Web zu kennen und auch zu beobachten. Er zeigte einige sehr interessante Fälle, wo das Thema Socical Web durch Firmen vernachlässigt wurde und sich später zum PR-Gau entwickelt hat. Die Fälle sammelt er auch und stellt diese auf der Seite Brouhaha dar.  So fand ich persönlich den Fall, des in den USA bekannte Country-Sängers Dave Carroll mit seiner kaputten Gittare und dem Schuldigen United Airlines sehr interessant; Auf einer Reise mit United Airlines sah Caroll von seinem Fenstersitz aus, wie beim Umladen sein Gittarren-Gepäckstück auf den Boden geworfen wurde. Ergebnis gebrochener Gitarrenhals und damit 1.200 $ Schaden. Er wandte sich daraufhin 9 Monate lang an verschiedene Stellen bei United und trotz vielfachem Bemühen seinerseits, war es nicht möglich Ersatz oder wenigstens eine Entschuldigung zum bekommen. Als Reaktion darauf machte Caroll dann daraus ein Lied nebst Video und stellte dies bei youtube ein. Das Vidoe schaffte bis heute fast 6 Millionen Abrufe und laut einer Meldung brach der Aktienkurs als Reaktion darauf rund 10% ein.

Social Media im Wahlkampf
Ein weiterer Vortrag beschäftigte sich mit dem Thema Social Media im Bundestagswahlkampf 2009. Bis dato dachte ich, dass Wahlkampf und Web in Deutschland im Vergleich zu Obama und Co. in den USA eher ein trauriges Hinterwäldler-Daseins darstellen. Aber weit gefehlt, wie das Steinmeier-Girl oder die Piratenpartei, die einen eigenen Blog und Wahlspot-Wettbewerb aufstellte zeigen.

Internet 2020
Joachim Graf von iBusiness stellte in einem Vortrag, die nach seiner Meinung nach kommenden Trends für das Internet im Jahr 2020 dar. Hier ein paar wesentliche Punkte des Vortrags, die ich sehr spannend fand:

  • Fragmentierung der Kommunikation; nicht mehr one to many sondern one to one
  • Bottom up statt top down und Dialog (Croudsorcing etc.)
  • Ende der Seitenmetapher – Inhalte in Snippets, Widgets, Applets und vielen weiteren Formen jenseits der Webseite
  • Scannen statt lesen, wachsender Konsum von Häppchen-Infos
  • Bestehende Eliten verlieren an Einfluss – Amateure gewinnen an Bedeutung (z.B. Blogger, Twitterer)
  • Technische Intelligenz wandert vom Zentralen ins Detail – früher Mainframe, dann PC, heute Handy&Co. und morgen Kleidung, Materialien, Claytronics (intelligenter Staub)
  • Kommunikation steht im Vordergrund nicht Technik

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Mittwoch, 16. September 2009

Lernen Wie es geht – Webinartipps

Auf dem US-Markt ist das Thema Optimierung und Testing schon wesentlich länger etabliert. Dementsprechend sind dort auch verstärkt Aktivitäten in diesem Segment zu beobachten. Interessant aus meiner Sicht, sind vor allem die Webinare. Hier gibt es eine Menge von den vorgestellten Experiment-Ergebnissen zu lernen. In der nächsten Zeit werden wieder einige Webinare angeboten. Nachfolgend – quasia als Veranstaltungstipp – die kommenden US-Webinare:

Anbieter FutureNow

Titel: Recession Marketing: From pre-click to post-click
Anmeldung: https://www2.gotomeeting.com/register/985238170
Datum /Zeit: Mittwoch, 16. September 2009 um 12:00 pm EDT (US-Zeit)

Titel: Securing the Sale: Turn Your Site’s Browsers into Buyers
Anmeldung:
https://event.on24.com/eventRegistration/EventLobbyServlet?target=registration.jsp&eventid=158995&sessionid=1&key=6B91AA5A37DBE11D7D5F446B3DAB38FD&partnerref=fn&sourcepage=register
Datum/Zeit: Donnerstag, 17. September 2009 um 2:00 pm EDT (US-Zeit)

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Anbieter Which Test Won
Titel: B2B Marketing Tests
Anmeldung:
http://whichtestwon.com/?page_id=1125
Datum/Zeit: Donnerstag, 24 September um 2:00 pm ET (US-Zeit)

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Anbieter Marketing Experiments
Titel: Beyond landing pages: Conversion rate optimization strategies
Anmeldung: https://www1.gotomeeting.com/register/860397497
Datum/Zeit: Mittwoch, 16 September 2009 um 4:00 p.m. EDT (US-Zeit)

Hinweis: Die angegebenen Zeiten sind entsprechende US-Ortszeiten zum Umrechnen kann einfach z.B. der Service timeanddate genutzt werden.

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Mittwoch, 09. September 2009

Die nächsten 25 Dinge die man vermeiden sollte um User nicht zu verärgern…

Nach etwas Funkstille und den ersten 25 Usability-Bremsen, geht es nun weiter mit den nächsten 25 Dingen, die man vermeiden sollte um Webseiten-Besucher nicht zu verägern:

26.  Links die nicht blau oder unterlegt sind – Vielleicht ist es etwas altmodisch aber unterstrichener und/oder blauer Text wird immer eindeutig als Link wahrgenommen. Die größten Websites der Welt wie z.B. amazon oder google nutzen Blau also macht es Sinn, sich an einen solchen ungeschriebenen Standard zu halten.

27. Links die nicht kastanienbraun sind (nach dem Klick) – Oder eine andere Farbe, die eindeutig signalisiert “dieser Link wurde bereits angeklickt”. Natürlich gilt dies nicht innerhalb der Navigation.

28. Links oder rechts positionierte Webauftritte – “Positioniere den Webauftritt zentriert oder trage das Risiko etwas amateurhaft zu wirken.” Ok, dieser Punkt ist eher in der Ruprik Website-Feng-Shui einzuordnen.

29. PDF´s – PDF´s sind heutzutage besser den aber häufig werden diese für Pressemitteilungen oder andere textlastigen Dokumente verwendet, die nicht danach verlangen als PDF angeboten zu werden. Zusätzlich gehört es zur guten Art auch genau zu beschreiben was einem bei dem PDF-Inhalt erwartet.

30. Produktseiten mit schlechten Bildern - Eine Auswahl an brillianten Bilder erzählt sehr viel über das Produkt und gibt die notwendigen Kaufanreize. E-Shop-Betreiber sollten die Möglichkeiten der Darstellungsvielfalt z.B. auch professionelle Videoansichten aktiv nutzen, das hilft zu verkaufen.

31. Produktseiten ohne Schlüsselinformationen – Warum wird man vielfach dazu genötigt, die Warenkorbansicht aufzurufen um herauszufinden, wie die Lieferbedingungen und wie hoch die Versandkosten sind?

32. Logos die nicht mit der Startseite verlinkt sind – Logoverlinkung zur home ist Standard und wird mittlerweile als gegeben vorausgesetzt.

33. Bilder die nach Klick nur eine Seite mit dem gleichen Bild zeigen – Ist in gewisser weise sinnlos. Es scheint als ob manche Content Management Systeme dies aus der Default-Einstellung heraus machen.

34. Schriftarten – Ausgefallene Typos tragen nicht gerade zur Vertrauensbildung bei.

35. Unsinnige Werbeslogans und zugehöriges Material - Der User möchte einfach nur erfahren, was die Firma macht und kein verschwafeltes, nebulöses Marketingblabla lesen, das keine Antworten liefert.

36. Schlechte 404-Seiten – Egal ob der User oder das System den 404-Fehler hervorgerufen haben, eine individuelle 404-Seite mit Kontaktlink, Sitemap und Suche hilft weiter und zeugt von Hilfsbereitschaft und gutem Servicegedanken.

37. Weisser Text auf schwarzem Untergrund … ab und zu – Weiß auf Schwarz kann im richtigen Kontext passen und elegant wirken aber dies macht keinen Sinn auf textlastigen Seiten.

38. Times New Roman – Eine persönliche Meinung, aber es gibt besser Schriftarten fürs Web, meiner Meinung nach lassen sich serifenlose Schriftten am Bildschirm besser lesen.

39. Layout-Wirrwarr - Die besten Webseiten haben einen großartige Typografie und eine feines Gespür für die Balance zwischen Farben, Inhalt und Weißraum.

40. Registrierungspflicht für den Kaufabschluss – Es mag bei einigen Websites Sinn machen aber es sollte dem User freigestellt werden, ob er seinen Einkauf mit der Anlage eines Logins ausführt oder nur mit dem einmaligen Ausfüllen der notwendigen Bestelldaten.

41. Nicht auf Lager… oder doch? – Wenn etwas nicht auf Lager ist, dann bitte klar darauf aufmerksam machen und anstatt der Möglichkeit es zu bestellen lieber eine Benachrichtigungs-Funktion anbieten, die einen per Email oder SMS informiert, wenn die Ware wieder auf Lager ist.

42. Wähle ein Passwort, irgendein Passwort aber nicht dieses – Wenn es gewünscht ist, dass das Passwort Zahlen enthalten oder mindestens 6 Zeichen lang sein soll, dann bitte vor der Eingabe darauf hinweisen und nicht erst nach der Eingabe einen Fehler ausgeben.

43. Verifiziert durch VISA - Es ist klar, dass Banken und E-Shop-Betreiber dies wünschen, aber es stört und ist ein weiterer Schritt im Bestellprozess. Gerade bei wiederkehrenden Käufern sollte die Erstprüfung für eine gewisse Zeit ausreichen und den treuen Kunden somit einen Schritt weniger abverlangen.

44. Rechnungs vs. Lieferadresse – Viele Nutzer möchten auch die Möglichkeit sich die Bestellung ins Büro schicken zu lassen. Dieser Wunsch sollte als Wahloption zwischen unterschiedlicher Rechnungs- und Lieferadresse berücksichtigt werden.

45. Unkonventionelle Navigation – Warum das Rad neu erfinden, wenn es etablierte und gute Standards gibt, die mittlerweile zu Konventionen auf der Nutzerseite geworden sind. Wir sind alle offen für Innovationen aber nicht wenn es um reine Flashnavigationen, ein undurchsichtige Spinnen-Netz-Navigation, unbekannte Vergrößerungsbefehle oder unklare Möglichkeiten der Vor- und Zurück-Navigation geht.

46. Alle Farben des Regenbogens und ein paar mehr – Es ist besser das Farbangebot auf ein überschaubares Maß zu beschränken, weniger ist hier mehr.

47. Keine Kommentarmöglichkeit (in Blogs) – Die Kommentierung hat sich im Web etabliert und gehört dazu, sieh zu beschneiden zeigt, dass die Instrumente und das Vernetzungsprinzip noch nicht ganz verstanden wurden. Was viele “Abschneider” dabei vergessen, der Kommentar sucht sich seinen Weg und erscheint dann gern an andere Stelle. Woanders zu reagieren ist immer viel schwieriger, abgesehen davon es überhaupt mit zu bekommen.

48. Wo ist mein Kommentar – Es ist eine Sache die Kommentarfunktion anzubieten, die andere ist es diese auch zu veröffentlichen – nur dann macht das Ganze einen Sinn.

49. Bookmark Übermaß – Danke, aber es besteht kein Bedarf die Webseite in jedem Social-Media-Dienst dieser Welt zu bookmarken und dies auch direkt anzubieten. Ein Button mit “Diesen Artikel weiterempfehlen” reicht.

50. Rücksichtlose Timeouts – Auf der halben Strecke beim Ausfüllen eines Formulars entsteht plötzlich der Bedarf die gewünschte Eingabeinformation erst zu suchen wie z.B. eine Kundennummer oder ähnliches. Man verbringt fünf Minuten mit der Recherche im Gmail-Account, unter dem Bett oder sonstwo. Nur um danach frustriert einen Timout zu erhalten. Es sollte immer eine Verzögerung bei der Eingabe mitberücksichtigt werden.

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