Freitag, 30. November 2007
Heute geht es an die Vorbereitungen für den Website-Test. Als Software für den in dieser Artikelserie aufgezeigten Weg zum Website-Test, kommt der Gratis-Dienst Google Website Optimizer zum Einsatz. Somit ergibt sich hierdurch schon der erste Punkt in der Vorbereitung:
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1. Registrierung für Google Website Optimizer
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Für die Nutzung des Optimizers bedarf es einer Registrierung bei diesem Dienst. Sie finden Diesen unter www.google.com/intl/de/websiteoptimizer/index.html. Verfügen Sie bereits über einen Google Account können Sie diesen Onlineservice direkt Ihrem Konto hinzufügen. Kommen wir nun zu Punkt 2 Ihrer Vorbereitung.
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2. Testseite und zugehörige Conversion-Seite auswählen
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An zweiter Stelle in Ihrer Test-Vorbereitung stehen nun die Aufgaben:
- Test-Seite identifizieren
- Conversion-Seite auszuwählen
Test-Seite identifizieren
Wählen Sie nun die Seite aus, welche Sie später testen möchten. Am besten eignen sich Seiten, die ein klares Ziel verfolgen z.B. eine Seite für eine Newsletter-Registrierung.
Conversion-Seite auswählen
Identifizieren Sie die Seite, welche ein Besucher gesehen haben muss, damit er das Ziel Ihrer Test-Seite erfolgreich erreicht hat. Ist es Ihre Bestell-Dankes-Seite, Ihre Registrierungs-Erfolgs-Seite, Ihre Kontaktieren-Sie-Uns-Bestätigungsseite oder eine Seit mit dem angeforderten Download? Die Conversion Seite ist die Seite, die Ihr Besucher gezeigt bekommt wenn er die von Ihnen auf der Test-Seite gewünschte Aktion ausgeführt hat. In unserem Beispiel der Newsletter-Registrierung ist dies dann die Registrierungs-Bestätigungs- oder Dankesseite.
Sie verfügen nun über eine Google Account für AdWords und haben Ihre Test-Seite nebst zugehöriger Conversion-Seite ausgewählt. Damit sind Sie nun bereit für den ersten Schritt zu Ihrem Website-Test.
Artikelserie:
Dieser Artikel stellt den Schritt 1 der dreiteiligen
Artikelserie: 3 Schritte-Website-Test mit dem Google Website Optimizer
Montag, 26. November 2007
Das Mittel der Wahl um seinen Internetauftritt und die Onlineaktivitäten erfolgreich weiterzuentwickeln ist das Testing. Wie man schnell und einfach mit dem Tool Google Website Optimizer seinen ersten Test aufsetzt zeigt die Artikelserie “3 Schritte zum Website-Test mit dem Google Website Optimizer”. Die Serie im Überblick:
Die Serie startet in den nächsten Tagen hier im Testland-Blog.
Freitag, 23. November 2007
Beim Website-Testing geht es vor allem darum die Website oder Elemente einer Website zu verbessern. Dies geschieht durch Einsatz von Tests und der nachfolgenden Anpassung der gefunden Schwachstellen oder Ausschöpfung der entdeckten Optimierungsmöglichkeiten. Grundsätzlich gibt es beim Website Testing in Anlehnung an die Marktforschung zwei unterschiedliche Testansätze:
- quantitatives Testen
- qualitatives Testen
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1. Das quantitative Website-Testen
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Hier geht es vor allem darum Hypothesen zu verifizieren und zu messen. Es wird die zahlenmäßige Ausprägung eines odere mehrerer bestimmter Merkmale gemessen. Die Ergebnisse werden dann auf die Grundgesamtheit generalisiert. Beim quantitativen Test wird versucht eine möglichst große Stichprobe aus dem gesamten Spektrum der Zielgruppe zu erreichen. Eingesetzte Methoden für das quantitative Website-Testing sind A/B-Test, Multilevel- und Mulitivariate Tests.
Beispiel Formulartest
Eine beispielhafte Fragestellung für einen quantitativen Onlinetest könnte z.B. sein: Welcher Text auf dem Absendebutton des Registrierungsformulares führt zu mehr Registrierungen? Hier könnte nun z.B. mit Hilfe eines A/B-Tests beim jedem Aufruf des Formulares eine andere Text-Version auf dem Absendebutton eingespielt werden. D.h beim einen Aufruf erscheint der Button mit dem bisherigen Text z.B. „Angebot anfordern“ und beim nächsten Aufruf der Button mit dem neuen Text z.B. „Jetzt unverbindlich Angebot anfordern“ Am Ende des Tests wird dann ausgewertet, mit welchem Button die meisten Registrierungen erreicht wurden.
Einsatzgebiete quantitatives Website-Testen (mehr…)
Mittwoch, 21. November 2007
Nachdem Sie in der vorhergehenden Teilen erfahren haben was eine Landing Page ist, warum sie Sinn macht, wie der Nutzer sie erlebt und wie sie aufgebaut ist geht es nun an die Umsetzung. Die gute Nachricht vorweg: Die Erstellung einer Landing Page ist nicht teuer und auch Marketiers mit kleinem Budget und wenig Personal können hervorragende Landing Pages bauen. Schließlich handelt es sich grob gesagt nur um eine einzige Seite, bei der Sie häufig sogar auf Inhalte wie z.B. Produktbilder oder Sicherheitszertifikate zurückgreifen können, die bereits vorhanden sind. Die schlechte Nachricht ist, es braucht Zeit, Gedankenkraft und Arbeitseinsatz. Aber die Arbeit lohnt sich: Wenn Sie bereit sind die Ärmel hochzukrempeln und loszulegen werden Sie dafür auch mit höheren Konvertierungen belohnt, von denen Ihre Konkurrenten ohne Landeseite nur träumen können.
Wie geht man bei der Erstellung einer Landing Page vor? (mehr…)
Samstag, 17. November 2007
Betrachtet man eine Landingpage aus der Vogelperspektive ergibt sich ein optimaler Aufbau nach dem LIZ-Modell: Landung – Information & Überzeugung – Zielführung. Das sind die drei wesentliche Funktionen und Gruppierungen einer Landingpage. Schauen wir uns die einzelnen Elemente des LIZ-Modell näher an: (mehr…)
Mittwoch, 14. November 2007
Ein Besucher welcher auf eine Landingpage ankommt durchläuft die vier folgenden Phasen:
1 – Erstkontakt
2 – Angebots-Prüfung
3 – Konvertierungs-Versuch
4 – Konvertierung
Phase 1 Erstkontakt – Soll ich abbrechen?
So gut wie alle Besucher, die auf einer Landingpage ankommen lesen nicht erst jedes Wort, schauen jede Graphik an, klicken auf jeden Link und grübeln dann ausführlich über ihre Entscheidung.
In der Phase des Erstkontaktes findet in einer Minizeitspanne von null bis acht Sekunden die erste wesentliche Entscheidung des Besuchers statt: Er entscheidet ob er abbrechen soll oder nicht. Der Landingpagenutzer geht im Streifblick über die Landingpage um zu entscheiden, ob es sich lohnt die Seite näher anzuschauen.Typische Fixationspunkte in diesem Streifblick sind z.B. die Überschrift und Bild. In dieser Phase sucht der Besucher Antworten auf folgende Fragen:
Bin ich hier richtig?
Stimmt das mit dem überein was ich erwartet habe?
Soll ich weiterlesen oder lieber wegklicken?
Die meisten Abbrüche finden innerhalb des Erstkontaktes statt. Mindestens 50% der Besucher entscheiden – basierend auf einem ersten kurzen Streifblick – daß diese Landingpage nichts für sie ist. Je nach Qualität der Landingpage geht die Abbruchrate noch weiter sprunghaft nach oben.
Phase 2 Prüfung – Soll ich das Angebot akzeptieren? (mehr…)
Dienstag, 13. November 2007
Eine Landingpage ist die Seite, auf der ein Besucher landet nachdem er z.B. auf einen Banner, auf eine AdWord-Anzeige oder einen Link in einer Email
geklickt hat.
Landinpages sind speziell für den vorherstehenden Kontaktpunkt (Banner, AdWord, Email-Link etc.) eingerichtete Einzelseiten, sie befinden sich außerhalb des normalen Homepage-Seitenverbundes. Eine Landingpage konzentriert sich auf ein bestimmtes Angebot, welches ohne Ablenkung vorgestellt wird.
Warum ist die Landingpage wichtig?
Die Landinpage übernimmt die Aufgabe eines Verkäufers. Sie erklärt die Vorteile des Produktes, den Nutzen für den Kunden und wirkt zielführend zum Kauf. Allein mit guten Klickraten auf einen Banner oder ein AdWord ist nichts gewonnen. Wichtig ist es aus den Interessenten dieser Werbemittel Kunden zu machen. Genau hier liegt die Aufgabe der Anschluss-Seite an das Werbemittel also der Landinpage. Sie stellt die Brücke zwischen Werbung und Verkauf dar.
Warum die Startseite die schlechteste Landingpage darstellt? (mehr…)
Montag, 12. November 2007
Beim A/B Test werden zwei Versionen eines Objektes z.B. ein Bestellbutton oder ein Produktbild gegeneinander getestet. Das heißt eine Ursprungsversion und eine veränderte Version treten gegeneinander an. Es werden also Äpfel mit Äpfel verglichen. Wichtig hierbei ist, daß immer nur ein Element oder Objekt verändert wird. Das heißt z.B. um im Apfelvergleich zu bleiben es wird ein großer Apfel mit einm kleinen Apfel verglichen.
Der A/B-Test wird auch als Split-Run-Test bezeichnet. Denn im Vorgehen wird die Zielgruppe in zwei Untergruppen aufgesplittet; Gruppe A und Gruppe B. Gruppe A bekommt dann die Original-Version gezeigt. Die B-Gruppe sieht die veränderte Version. Am Ende des Tests wird ausgewerte, welche der beiden Version erfolgreicher war.
Beispiel A/B-Test Bestellbutton
Auf einer Landingpage sollen zwei Unterschiedliche Größen-Versionen des Bestellbuttons gegeneinander getestet werden. Die Gruppe A erhält dann z.B. die bisherige kleine Version des Bestellbuttons. Die Gruppe B bekommt die veränderte, größere Version des Bestellbuttons zu sehen. Am Ende der Testzeit ergibt sich dann anhand der Testauswertung ob der größere oder der kleinere Bestellbutton erfolgreicher ist.
In der Landingpage ABC-Serie, die hier ab dem 14.11.2007 startet, widmen wir uns den Grundlagen von Landingpages. Von der Erklärung was eine Landigpage ist über den Prozess den ein Besucher auf der Landinpage durchläuft bis hin zum typischen Aufbau einer Landingpage werden alle zentralen Punkte erklärt und beschrieben.
Die Landingpage ABC-Serie im Überblick:
- Was ist eine Landinpage und warum ist sie wichtig?
- Welchen Prozess durchläuft ein Landingpage-Besucher?
- Wie ist eine optimale Landingpage aufgebaut?
- Das 6-Stufen-Programm zur Landingpage-Erstellung
Samstag, 03. November 2007
Herzlich Willkommen beim Testland Blog. Hier berichten begeisterte Onlinemarketer und Test-Experten zu den Themen marketingorientiertes Testen und Optimieren sowie Landingpages. Der Name ist Programm denn Testland entstand aus der Kombination TESTing und LANDingpage.
Was ist das Ziel des Testland-Blogs?
Da es derzeit im deutschsprachigen Internet noch keine zentrale Plattform gibt, die sich ausschließlich den Themenfelder Testing und Landingpage widmet, soll der Testland-Blog hier die erste Anlaufstelle für diese Themen werden.
Über was genau wird berichtet?
Neben Einfürungen zum Thema Testing und Landingpage gibt es regelmäßige analysierte Praxisbeispiele, Interviews mit Onlinemarketingverantwortlichen über Ihre Landingpage- und Testingerfahrungen sowie Vorstellungen von praktischen Tools und Services. Abgerundet wird das gesamte Spektrum durch Studien- und Bücherempfehlungen.