Digital Elite Camp 2015

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3 Tage geballter Wissenstransfer in Estland beim Digital Elitecamp 2015.

Dieses Jahr war Optimeil wieder beim Digital Elite Camp in Estland vertreten – einer Konferenz in der der Nähe der Hauptstadt Tallinn, mit vielen hochkarätigen Vorträgen und interessantem Publikum (plus zwei richtig guten Parties).

Von Freitag bis Sonntag gab es eine geballte Ladung an Know-How, Tricks, Tipps und neuer Inspiration zu den Themen Conversionrateoptimierung, A/B Testing, Webanalyse, Big Data und SEO.

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7 A/B Testideen für Bilder auf Produktdetailseiten

 

 

 

 

 

 

Bilder und Videos beeinflussen die Kaufentscheidung maßgeblich. Verlassen Sie sich hier besser nicht auf Ihre Intuition. Machen Sie sich die Mühe und testen Sie verschiedene Varianten. Es gibt viele Möglichkeiten, die Produktbilder auf Ihren Produktdetailseiten zu testen. Sie können Größe, Inhalt und Wirkung von Bildern und Videos variieren um am Ende die Version zu wählen, die in den A/B Tests am besten abschneidet.

Denken Sie daran: das Bild das Ihnen am besten gefällt ist nicht immer das, welches am besten funktioniert!

Hier sind 7 Testideen für Ihre Produktbilder:

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Call-Tracking: Wie es funktioniert, wer es anbietet und was es kostet

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Für viele Anbieter ist die Conversion also der Geschäftserfolg mit einem Anruf verbunden wie z.B. beim Architekten oder Handwerker. Lange Zeit war es schwierig und aufwändig das Conversiontracking für solche Branchen und Anbieter in einer durchgängigen Kette vom Erstkontakt im Web bis zum Anruf der einen Auftrag gebracht hat, digital zu messen und darzustellen. Spätestens seit Google auch in das Thema Anruftracking in Verbindung mit AdWords eingestiegen ist, hat sich der Markt und die Lösungen rund um das Thema Calltracking extrem professionalisiert.

Vor kurzem habe ich – angestoßen durch ein Kundenprojekt – einmal die Funktionen und Anbieter im Bereich Call-Tracking (dt. Telefon Tracking), recherchiert und miteinander verglichen. [Read more…]

10 Zutaten für die perfekte Produktdetailseite

 10 Zutaten für Produktdetailseiten

Leckere Kuchen sieht man gerne – leckere Produktdetailseiten auch.

Sorgen Sie dafür, dass alle wichtigen Zutaten in Ihrer Produktdetailseite vorhanden sind, um Ihre Conversionrate zu steigern.

Jeder kennt schlechte Produktdetailseiten. Seiten, auf denen alles unordentlich wirkt und man schnell den Überblick verliert. Meisten hält man sich auf so einer Seite nicht lange auf.

Falls Sie denken, die Produktdetailseite ist nicht wichtig, denn: „ Wenn der Kunde den Artikel will, dann wird er ihn auch so kaufen!“ Dann irren Sie sich.

Die Warenpräsentation ist schon alleine dadurch sehr wichtig, dass die Konkurrenz im Netz riesig ist. Denn wer beißt schon gerne in einen matschigen aussehenden Kuchen wenn daneben ein schöner Kuchen steht?

Vergessen Sie nicht: Wo sonst vielleicht noch das Verkaufspersonal helfen kann, wenn die Warenpräsentation nicht stimmt, muss die Produktdetailseite im E-Commerce Bereich alles alleine können.

Sie muss bereits alle wichtigen Informationen bereithalten, ansprechend Aussehen und dem potentiellen Kunden die Entscheidung leicht machen! Gleichzeitig sollte die Seite gut strukturiert sein und dem Kunden das Gefühl geben, gut aufgehoben zu sein. Gar nicht so einfach.

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Ausgangssituation Optimierung richtig erheben: Zielgruppe/Segmentierung

Kennen Sie Ihre Kunden_1

Marktsegmentierung nach Zielgruppen

Wer seine Kunden kennt gewinnt!

Wissen Sie wer Ihre Website besucht? Nein? Dann sollten Sie es schleunigst herausfinden!

Damit ein Store gut funktioniert, muss er den Geschmack seiner Kunden treffen und die Erwartungen seiner Besucher erfüllen. Das Selbe gilt für Onlineshops und Websites.

In einem Tante-Emma Laden kennt der Verkäufer seine Kunden persönlich. Er kann Sie einschätzen und Sortiment, Warenpräsentation, Ansprache und  Preise auf seine Kundschaft abstimmen. Er bekommt Rückmeldung und kann sich mit den Menschen direkt austauschen.

In einem Onlineshop ist es schwieriger. Sie können natürlich raten, wer Ihre Besucher sind. Aber die Chancen stehen gut, dass Sie damit komplett daneben liegen!

Sie sollten so genau wie möglich herausfinden, wen Sie erreichen wollen. Wer sind Ihre Besucher? Was suchen Sie in Ihrem Onlineshop? Aus welchen Gründen wird bei Ihnen gekauft? Welche Kunden bringen wie viel Umsatz?

Es gibt verschieden Möglichkeiten, um mehr über Kaufmotivation, Budget und Erwartungen zu erfahren. Die gesammelten Informationen machen es möglich, sich ein umfassendes Bild über die Nutzer eines Onlineshops zu machen. Daraus können Zielgruppen und Personas erstellet werden. Diese helfen Ihnen, Ihre Seite optimal auf die Erwartungen und Bedürfnisse Ihrer Besucher auszurichten.

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Die 5 Top Konferenzen 2015 zum Thema Conversion Optimierung

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Fragen Sie sich das auch?

Meine ToDo Agenda als Converison Optimierer ist schon randvoll: neue A/B Tests konzipieren, Personas identifizieren, Einarbeitung in neue A/B Testing-Tools und und und … reicht es nicht Blogs, Tweets und Newsletter zwischendrin zu lesen, soll ich wirklich auch noch auf Konferenzen zum Thema Conversion Optimierung gehen?

Ein definitives Ja aus meiner Sicht, man sollte Events zum Thema Conversion Optimierung besuchen. Denn Sie haben etwas was Blogs, Newsletter und Tweets nicht bieten können: Austausch mit anderen. Gerade in Gesprächen am Rande, Begegnungen oder in Fragediskussionen nach einem Vortrag bekommt man wertvolle Tipps, schließt für die Zukunft neue und oft auch wertvolle Kontakte und entwickelt andere Blickwinkel. Wer das ähnlich sieht für den gibt es hier handverlesen, die aus meiner Sicht 5 interessantesten Conversion Konferenzen für 2015:

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Banner mit Spendenaufruf: Spenden-Fortschrittsanzeige oder Zitat als Eyecatcher verwenden?

Livetesting zieht sich mittlerweile durch alle Bereiche, egal ob Business to Business, Business to Consumer oder Non-Profit, wie Wikipedia eindrucksvoll zeigt. Das bekannte Onlinelexikon hatte im Dezember 2009 intensiv verschiedene Bannerkampagnen zum Spendenmarathon getestet. Hier ein schönes Beispiel aus dieser Testreihe:

 

Variante A

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Banner “Spender-Zitat”

vs.

Variante B

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Banner "Spenden-Fortschrittsanzeige"

Ergebnis und Gewinner

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Onlineservice-Test: Was funktioniert besser: Homepage mit Portalansatz oder informationsreduzierter Ansatz?

Gymniee (umbenannt heute: dailyburn) – ein Onlinedienst bei dem Mitglieder ihre Sportaktivitäten verwalten und sich austauschen können – testete zwei verschiedene Versionen der Homepage:

Version A

Version B

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Homepage “Portal-Ansatz”
gyminee-test-new1 
Homepage “Reduzierter Ansatz”
  • Navigationsleiste im Seitenkopf
  • Vorteilsliste und Heroshot mit Registrierungs- und Tour-Button
  • Artikel Teaser Blog
  • Neueste Nutzer-Postings
  • Vorstellung ausgewählter Nutzer
  • Vorstellung ausgewählter Themen

==> Insgesamt 25 Optionen innerhalb einer Bildschirmlänge

  • Navigationsleiste verkleinert im Seitenfuss
  • Grooße Vorteilsliste und Heroshot mit Registrierungs- und Tour-Button

 

==> Nur 5 Optionen innerhalb einer Bildschirmlänge

 

Ergebnis und Gewinner

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Kategorieseiten-Test: Was funktioniert besser: mit oder ohne Topseller-Liste?

Auch im Olympiaumfeld wird getestet. Innerhalb des offiziellen Merchandising-Shops zu den olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver wurden verschiedene Versionen der Kategorieseite getestet. Folgende Versionen wurden ins Rennen geschickt:

Version A

Version B
olympic-kat-test-a olympic-kat-test-b

      “Mehr-Info”- Layout

      • 4 Artikel in einer Reihe
      • “Most Popular”- Liste auf der rechten Seite (siehe 3)
      • Verfügbare Farbe je Artikel (siehe 1)
      • Links zu Liefer- und Rückgabebedingungen (siehe 2)

      “Reduziertes”- Layout

      • 5 Artikel in einer Reihe

      Gewinner: Version A
      Interessant obwohl in der Regel reduzierte und damit übersichtlichere Layouts besser funktionieren, gewann die Version A. Diese brachte im Test 7,7% mehr Verkäufe und hob dabei die durchschnittliche Gesamt-Conversionrate der Site auf 22,1%. Allerdings hatte Version A auch eine höhere Abbruchrate.

      Quelle: http://whichtestwon.com/archives/3376

      Testland-Blog.de
      Einfach besser optimiert

      Wie Sie mit Eyetracking-Simulationen Website oder Landing Page optimieren

      Analysetools aus den USA und Deutschland ermöglichen eine simulierte Blickverlaufsbeobachtung für Website, Landing Page oder Werbemittel. Mit diesen Analysen lassen sich sowohl die Wahrnehumg einer Website sehr schnell und fundiert feststellen als auch Verbesserungen vornehmen.

      Wie funktioniert Eyetracking?
      Seit vielen Jahren werden in Usability-Laboren oder in Marktforschungsstudien Augenbeobachtungskameras eingesetzt. Hierbei wird einem Probanden ein spezielles Gerät angelegt, welches die Augenbewegungen aufzeichnet. In einem nachfolgenden Test wird dem so ausgerüsteten Probanden dann z.B. eine Website gezeigt. Die Kameras zeichnen hierbei auf, wie der Versuchsteilnehmer die Website wahrnimmt, also wie die Blicke über die Seite wandern und an welchen Stellen eine längere Betrachtung einsetzt. Das Ergebnis ist eine so genannte Heatmap – zu Deutsch Wahrnehmungskarte. Diese zeigt mit einem transparenten Farbraster – z.B. rot für starke Wahrnehmungen oder blau für wenig Blickkontakt – welche Bereiche stark, mittel oder kaum wahrgenommen werden.

      bsp-heatmap-stylranking-blog 
      Heatmeap styleranking Blog

      Welchen Nutzen bietet Eyetracking?
      Entscheidend bei einer Werbeanzeige, Website oder einem Werbebrief ist neben der richtigen inhaltlichen Ausrichtung vor allem die Wahrnehmung. Der beste Preis, die überzeugendsten Argumente oder die aufregendsten Bilder verpuffen in ihrer Wirkung, wenn diese nicht passend aufbereitet und platziert sind. Genau hier bietet das Eyetracking im Labor oder in der Simulation die Wahrnehmung zu prüfen und ggf. zu optimieren. Man kann dies grob auf den Nenner bringen:
      Wirkungserfolg bei der richtigen Zielgruppe = Inhalt/Angebot + Wahrnehmungsgestaltung

      Wie funktioniert die Eyetracking-Simulation?
      War bis dato die klassische Blickverlaufsanalyse mit Probanden und Equipment teuer und langwierig (Auswahl Probanden, Einladung, Setup der Gerätschaften usw.), so bieten die Simulationen eine deutliche Beschleunigung und Vereinfachung. Basierend auf den Erkenntnissen aus vielen Studien funktioniert eine Simulation nach einem mathematischen Algorithmus, der die Blickverläufe für ein Testobjekt vorausberechnet.  Dabei wird ein Testobjekt mittels Upload oder per URL Aufruf in das Tool eingespeist und darauf folgt eine automatisierte Analyse mittels dem Algorithmus.

      Welche Tools gibt es und wie unterscheiden sich diese?
      Momentan – soweit mir bekannt – gibt es drei Tools:
      -    Attention Wizard (USA)
      -    FengGui (Israel)
      -    EyeQuant (Deutschland)

      Erfahrung konnte ich bisher mit Attention Wizard und EyeQuant sammeln. Das Grundprinzip ist bei beiden identisch: Ein Screenshot bzw. Bild wird hochgeladen und vom Tool verarbeitet.

      Bei Attention Wizard sind die Möglichkeiten auch auf den Upload beschränkt. Bei EyeQuant hingegen gibt es zusätzlich noch jede Menge Einstellmöglichkeiten. Das Testobjekt kann zusätzlich über URL-Eingabe in das Tool eingespeist werden und einzelne Bereiche innerhalb des hochgeladenen Testobjektes können ausgewählt werden. Diese werden dann neben der generellen Untersuchung auf ihren Wahrnehmungsfokus hin analysiert. Zusätzlich bietet EyeQuant noch mehrere Darstellungen der Heatmaps, sowie den Abruf der Ergebnisse in den Formaten Bild, PowerPoint oder PDF.

      Wie verlässlich sind die Simulationen?
      Laut eigenen Angaben der Anbieter bewegt sich die Genauigkeit der Simulationen im Vergleich zu reellen Blickverlaufsstudien in einer Bandbreite von 75 % (FengGui) bis 94 % (EyeQuant). Wobei bei EyeQuant hier mehr Informationen über die Berechnungsbasis gegeben wird. Weitherhin werden laut eigenen Angaben von EyeQuant „Über 300 Probanden in einem Aufmerksamkeitsmodell“ als Basis in eine Berechnung mit einbezogen.

      Praxiserfahrungen
      Ich selbst habe in einigen Projekten schon erfolgreich mit der Blickverlaufsimulation gearbeitet und kann dieses Instrument im Bereich der Optimierung oder Konzeption empfehlen. Ein öffentlicher Case zeigt sehr schön, wie für eine Landing Page eine 177 %ige Conversion-Steigerung mithilfe der Eyetracking-Simulation und nachfolgender Neugestaltung erreicht wurde.

      Persönliches Fazit
      Aus meiner Sicht ist EyeQuant momentan das umfangreichste und qualifizierteste Tool am Markt. Vor allem der universitäre Background – das Tool ist aus einer Ausgründung der Universtät Osnabrück entstanden – spricht für eine gesicherte wissenschaftliche Prognosebasis.